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Hans F.*. ereilte vor knapp 6 Jahren ein schreckliches Schicksal – Schlaganfall mit Mitte fünfzig. Seitdem sitzt er im Rollstuhl. Neben der erheblich eingeschränkten körperlichen Möglichkeiten ist auch sein Sprachzentrum erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

So ist es nicht verwunderlich, dass er sehr „ruhig“ geworden ist. Täglich zieht er seine Einkaufsrunden zu nahe gelegenen Einkaufsmärkten – oder auch mal eine Kaffeetour in Richtung Hertie.

Eines seiner Kinder, sein Sohn Michael F.* kam nun auf die „Schnapsidee“ sich seinen Rolli für einen Tag auszuleihen – eigentlich nur aus Neugier und Bequemlichkeit. So leiht sich Michael den Rolli aus. Hierzu folgender Tatsachenbericht – erschreckend und eigentlich ganz schön traurig: Michael F. fährt von zu Hause los und zunächst in Richtung Königsstraße. Bereits auf dem Weg in Höhe der Durchfahrtsbrücke unter der Bahn, wirft man ihm bereits die ersten komischen Blicke zu. Sicherlich aufgrund des Alters zunächst verständlich. An der Ampel bei C&A angekommen, fällt ihm zunächst auf, wie rücksichtslos sich manche Bürger in Elmshorn bewegen. Er steht in mitten von Fußgängern und Radfahrern ohne wirklich weg zu kommen. Niemand lässt ihn vorbei oder gar in die Nähe der Ampel, damit er auch zügig über die Ampel kommt. Seine Fahrt geht weiter in Richtung eines Supermarktes in der Nähe der Post. Mit „normaler“ Geschwindigkeit nähert er sich der Ampel als ein Autofahrer schon mit einer Vollbremsung auf sich aufmerksam macht. Er hatte wohl die Geschwindigkeit des Rollstuhls überschätzt. Mit einem kurzen Hupkonzert und dem berühmten „Scheibenwischer“ wird Michael F. weiter gelassen.

Er selbst merkt, dass ein normales bewegen in diesem „Ding“ nicht möglich ist. Im Supermarkt kommt er „recht gut“ durch. Erschrocken haben ihn die rollenden Augen der Verkäuferin auf seine Bitte, ihm die deutlich zu hoch liegenden Karotten bitte herunter zu holen. Da kommt zu Recht Unmut auf. An der Kasse wird er auch freundlich, jedoch mit einem genervten Unterton gefragt, ob man ihm beim einpacken in die Tasche behilflich sein soll. Nach seiner Tour durch den Supermarkt geht es weiter in Richtung Königsstraße. Auch hier muss er bei Hertie was besorgen. Er selbst schildert die Fahrt zum Hertie so:

Neben den teilweise abwertenden Blicken standen da diverse Eltern, die ihren Kindern erklären mussten, warum denn so ein junger Mann im Rollstuhl sitzt. Das ist ja auch verständlich, denn Kinder fragen ja nun mal. Doch auch hier scheint es deutliche Informationsdefizite seitens der Erwachsenen zu geben, denn teilweise waren schon skurrile Erläuterungen dabei, so Michael F. Das man sicherlich nicht mitten auf der Kö Rollstuhl fährt, sondern eher am Rand ist zwar nicht Bedingung, jedoch aufgrund der Rücksichtslosigkeit unumgänglich. Neben jungen Menschen die Mal einfach so vor dem Rollstuhl herlaufen, bis hin zu einer Mutter mit Kinderwagen, der Michael F. schon fast in die Fersen gefahren wäre war eine ganze Bandbreite an Intoleranz, Rücksichtslosigkeit bis hin zu wirklich behindertenunfreundlichen Geschäften dabei. Die Erfahrung lehrt Sohn Michael , dass sein Vater seit Jahren einiges mit machen muss und zeigt Verständnis für seinen Unmut und sämtlichen anderen Gefühlen die seinen Vater dazu gebracht haben, einfach stur auf den Boden zu schauen und sich irgendwie in Richtung Ziel zu lotsen. Wie viel Intoleranz und Rücksichtslosigkeit kann ein Mensch ertragen? „Nach meiner Erfahrung – nicht viel“ so Michael F. So wurde aus der Idee den Rollstuhl einen Tag auszuborgen, eine Odyssee von knapp 2 Stunden die Michael wohl nicht so schnell vergessen wird – ebenso wie sein Vater, den diese Situationen schon morgen wieder ereilen wird. Er hat zwar seinen „Weg“ durch diese Alltagssituationen gefunden doch eigentlich hat er viel mehr verloren – sein lächeln und die Hoffnung auf ein wenig mehr Aufmerksamkeit und Rücksicht der anderen Menschen.

*Namen geändert

 

Senioren-Portal

Gregor Kloeters

S25335 Elmshornchillerstraße 7

Telefon: 04121-2779601

Mail: g.kloeters @ senioren-portal.info

Web: www. senioren-portal. info

 

Nach erfolgreicher Prüfung zum Versicherungsfachmann bin ich Ende 2005 nach Elmshorn gekommen um mich hier meiner Liebe anzuschließen. Hier lernte ich auch einiges in meiner Tätigkeit im Vertrieb im Bereich der Pflege über die Situation in Elmshorn und Umgebung, ja sogar deutschlandweit.

Den Bereich der Pflegeeinrichtungen habe ich besonders gut kennen gelernt und festgestellt, dass es hier einige Firmen und Personen gibt, die sich auf die Vermittlung von Pflegeplätzen spezialisiert haben.

Doch ich bin der Überzeugung, dass man nur dann seriös und vor allem bedarfsgerecht einen Pflegeplatz vermitteln kann, wenn man die Einrichtungen persönlich kennt. Die Einrichtungen die ich noch nicht kenne, werde ich kennen lernen bevor ich sie empfehlend vermitteln kann - unabhängig und persönlich. Auch die Prüfung der Angaben durch eine unabhängige Institution mit Siegel ist möglich.

Gemeinsam mit meiner Frau, die auch Erfahrung in der Altenpflege gesammelt hat, starten wir nun das Projekt www. senioren-portal. info. Mit einer gehörigen Portion "sozialer" und vor allem ehrlicher Arbeit, soll unser Traum "mit älteren Menschen - für ältere Menschen" in Erfüllung gehen. Vielleicht mit Ihrer Unterstützung.

Im Bereich der Schulungen für Pflegekräfte schöpfe ich aus meinem Know-How der letzten Jahre und biete hier verschiedene Schulungsthemen und Vorträge an. In diesem Bereich setze ich mich seit langem mit der Thematik des MDK auseinander und kann hier entsprechende Thematiken weitergeben und schulen. Außerdem setze ich mich für eine angemessene Möglichkeit der Krisenintervention für Pflegekräfte ein und biete hier meine Hilfe an.

Zitiert aus openPR

 

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